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Interdisziplinäre Kooperationen
Die HNO-Klinik betreibt eine intensive Kooperation innerhalb des Marburger Universitätsklinikums. Hier ist insbesondere die enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Neuroradiologie zu nennen, welche sowohl in der Diagnostik, als auch in der Therapie der betreuten Patienten eng in der Patientenversorgung eingebunden ist und auch für ein erweitertes Spektrum an anzubietenden therapeutischen Optionen Sorge trägt.
 
Für die Versorgung von Frühgeborenen und Kleinkindern spielt die Marburger Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin eine zentrale Rolle. Nicht nur wird die intensivmedizinische Betreuung für dieses Patientenkollektiv übernommen, auch die konservative Behandlung von ausgedehnten infantilen Hämangiomen mittels systemischen Steroiden und der Interferontherapie geschieht unter pädiatrischem Regime.
Für ein erweitertes therapeutisches Spektrum sorgt auch die Einbindung der Klinik für Dermatologie in der interdisziplinären Betreuung insbesondere dann, wenn es sich um superfizielle und kutane angiomatöse Veränderungen handelt.
 
Die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin ermöglicht durch den Einsatz moderner anästhesiologischer Maßnahmen wie z. B. von autologen Blutverarbeitungssystemen („Cell-Saver“) zur Reduktion des Bedarfes an Fremdbluttransfusionen oder durch den der Einsatz von transösphagealer Echokardiografie zur frühzeitigen Detektion von Luftembolien eine zusätzliche, erhöhte Sicherheit bei der chirurgischen Behandlung ausgedehnter Gefäßmalformationen. Sie übernimmt die intensivmedizinische Betreuung der Patienten nach besonders schwierigen operativen Eingriffen.

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Geburtshilfe ist es möglich, bereits pränatal ausgedehnte Anomalien mit Verlegung der Atemwege zu diagnostizierten. Eine Sicherstellung der Atemwege bereits während der Geburt zu gewährleisten kann mittels der so genannten EXIT-Prozedur im gemeinsamen operativen Eingriff gewährleistet werden.

Im Falle von besonderen anatomischen Lokalisationen ist an der Marburger Universitätsklinik die intensive Mitbetreuung durch Nachbardisziplinen gewährleistet. Beispiele hierfür sind die Zusammenarbeit mit der Klinik für Augenheilkunde im Falle orbitaler und der Klinik für Neurochirurgie im Falle intrakranieller Beteiligung sowie dem Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie insbesondere bei der Behandlung krankhafter und entstellender Prozesse im Bereich des Gesichtschädelknochens.

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universität Marburg (Direktor prof. Dr. R.F. Maier)
 
Prof. Dr. med. Hansjörg Cremer
Netzwerk interdisziplinäre pädiatrische Dermatologie e.V.
 
Peter J. Koltai MD, FACS, FAAP
Department of Otolaryngology, Head & Neck Surgery, Stanford University, Division of Pediatric Otolaryngology
 
Gresham T. Richter, M.D. Arkansas Children’s Hospital, University of Arkansas for Medical Sciences (UAMS) Department of Otolaryngology – Head and Neck Surgery,Pediatric Otolaryngology
 
Ravindhra G. Elluru, MD, PhD
Department of Pediatric Otolaryngology at Cincinnati Children's Hospital Medical Center
 
Dr. Lutz Meyer, Zentrum für Vasculäre Malformationen, Werner Forßmann Krankenhaus Eberswalde bei Berlin
Internet: www.zvm-eberswalde.de
 
Prof. Dr. Milton Waner
Vascular Birthmarks Institute of New York, Beth Israel Medical Center and St. Luke's-Roosevelt Hospital Center
Internet: www.vbny.org